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	<title>PSE-Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Open-Educational-Resources</title>
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		<updated>2022-01-24T14:32:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Matthias: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Note|Zurück zur Campuskarte [http://www.pse.rub.de]|info}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was sind Open Educational Resources? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sind Open Educational Resources (OER)? Im Deutschen spricht man auch von freien Bildungsmaterialien, in der Regel wird aber der englische Begriff „Open Educa-tional Resources“ verwendet. OER sind kostenfreie Lernmaterialien, die im Internet verfügbar und für jeden verwendbar sind, da sie nicht unter dem klassischen Copy-right „alle Rechte vorbehalten“ stehen, sondern in der Regel unter einer freien Creati-ve-Commons-Lizenz lizenziert sind. Dazu müssen wir wissen, dass alle Materialien, die erstellt werden, unter das Urheberrecht fallen, sofern sie eine gewisse Schöpfungshöhe erreichen. Ein einfacher Satz z. B. in Form eines Tweets mit maximal 280 Zeichen er-reicht i. d. R. keine Schöpfungshöhe. Wir können für das weitere Vorgehen aber erst-mal festhalten, dass alles urheberrechtlich geschützt ist und das bedeutet, urheberrecht-lich geschützte Materialen dürfen wir nicht oder nur im geringen Umfang verwenden; außer es wird explizit erlaubt, die Materialien zu benutzen. Bei Open Educational Re-sources ist es genau umgekehrt: Diese Materialien dürfen unter bestimmten Bedingun-gen, diese schauen wir uns gleich an, benutzt werden ohne, dass die Urheber:innen ge-fragt werden müssen. Damit dies möglich ist, kommen die Creative-Commons-Lizenzen zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Creative-Commons-Lizenzen ===&lt;br /&gt;
Die Creative Commons sind eine Non-Profit-Organisation, die Anfang der 2000er Jah-re damit begonnen hat, Lizenzverträge zu erstellen. Diese Verträge haben  zwei Haupt-ziele: (i) sie sollen Urheber:innen schützen und (ii) Nutzungsbedingungen für  urheber-rechtlich geschützte Werke aufzeigen. Im Laufe der Jahre wurden die Lizenzverträge mehrfach überarbeitet; aktuell sind wir in Version 4.0 und sie sind international gültig. Fast alle OER-Materialien sind mit Lizenzen der Creative Commons versehen. Ein Vorteil für Sie als Lehrer:in, sie müssen sich mit dem exakten Lizenztext nicht ausei-nandersetzen. In der schulischen Praxis müssen wir lediglich die Bedeutung und Be-dingungen der unterschiedlichen Lizenz verstehen. Dabei helfen uns die Lizenz-Icons, deren Bedeutung Sie der folgenden Abbildung entnehmen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt sechs bzw. sieben Creative-Commons-Lizenzen, wobei der Lizenz CC0 eine besondere Rolle zukommt. Dies ist die einzige Lizenz, bei der es keine Einschränkung und Bedingungen gibt. Die weiteren Creative Commons-Lizenzen setzen sich aus den vier verschieden Bestandteile BY, SA, NC und ND zusammen. Diese Bestandteile können zum Teil mit einander kombiniert werden, sodass sich sechs weitere CC-Lizenzen ergeben. Dabei fällt auf, dass BY ein obligatorischer Bestandteil der Lizen-zen ist. Mit Ausnahme der CC0-Lizenz müssen die Urheber:innen bei der Verwendung von OER-Materialien immer genannt werden. Wie Sie dies konkret umsetzten, schau-en wir uns später an. Wenn Sie diese sieben Lizenzen und deren Bestandteile verstan-den haben, dann haben Sie den Kern der Creative-Commons-Lizenz bereits erfasst.   Bevor wir konkreter in die Praxis gehen können, schauen wir uns noch an, wie OER unabhängig von Lizenzen definiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UNESCO und 5V ===&lt;br /&gt;
Die UNESCO hat vor fast 20 Jahren den Begriff Open Educational Resources einge-führt Die Definition davon wurde immer wieder angepasst, wir nutzen die Version von 2015 :&lt;br /&gt;
“Open Educational Resources (OERs) are any type of educational materials that are in the public domain or introduced with an open license. The nature of these open materi-als means that anyone can legally and freely copy, use, adapt and re-share them. OERs range from textbooks to curricula, syllabi, lecture notes, assignments, tests, projects, audio, video and animation.”&lt;br /&gt;
Im Zentrum von OER stehen also jegliche Art von Bildungsmaterialien, die von jeder und jedem genutzt, kopiert, bearbeitet und wiederveröffentlich werden können. Eine Alternative Definition liefert der Pädagoge David Wiley mit den fünf Freiheitsgraden für offene Materialien, den sogenannten 5V (im englischen Original:5R). Dabei steht im  Fokus, welche Eigenschaften Materialien haben müssen, um als offene Materialien angesehen werden zu können.  Offene Materialen sind folglich Materialien, die ver-wahrt &amp;amp;vervielfältigt, verwendet, verarbeite, vermischen und verbreitet werden kön-nen. Dies hat nicht nur Konsequenzen für die Wahl der Lizenz, sondern auch für wei-tere Aspekte wie die Auffindbarkeit der Materialien, die Wahl des Dateiformats, die Beschaffenheit der Materialien für die Weiterverarbeitung oder mit anderen Wort: Of-fenheit von Materialien mündet bestenfalls in einer Kultur des Teilens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== OER-Lizenzen ===&lt;br /&gt;
Wenn wir die gerade gelesenen Definitionen noch einmal Revue passieren lassen, können wir uns die Frage stellen, ob tatsächlich jeder der kennengelernten Creative-Commons-Lizenzen eine geeignete Lizenz für Open Educational Resources ist. Ich würde ihnen empfehlen nur drei Lizenzen als „echte“ OER-Lizenzen zu sehen: CC0 CC BY und CC BY-SA, denn nur diese Lizenzen erfüllen sowohl die komplette UNESCO-Definition als auch die fünf Freiheitsgrade von David Wiley. Das NC wider-spricht dem Grad „Verwenden“, denn nicht jeder darf Materialien, die unter einer NC-Lizenz stehen, tatsächlich nutzen. Für dieses Heft würde es zu weit führen, genau dar-zulegen, warum NC einige ungewünschte – jedoch nicht offensichtliche – Nebeneffek-te mitzubringt. Für diejenigen unter Ihnen, die sich damit befassen wollen, empfehle ich eine Praxisbroschüre vom Juristen Dr. Paul Klimpel . Soviel sei verraten, NC schließt zum Beispiel Projekte wie die Wikimedia aus und zum Teil auch die Universi-täten von der Nutzung der Materialien aus. Der Lizenzbestandteil ND widerspricht den Stufen drei (Verarbeiten) und vier (Vermischen) von Wiley. Können Sie als Lehre-rinnen und Lehrer überhaupt Materialien gebrauchen, die Sie nicht für Ihre Lerngruppe anpassen können? Natürlich gibt es Ausnahmen und Situationen, in denen die Be-standteile NC oder ND notwendig bzw. sinnvoll sind und dann können Sie diese auch nutzen. Mein Tipp: Konzentrieren Sie sich auf die drei „echten“ OER-Lizenzen. So-wohl in der Nutzung als auch in der Weiterverarbeitung erspart dies Ihnen eine Menge Arbeit und vereinfacht die Nutzung von Open Educational Resources erheblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== digiLL-Modul ==&lt;br /&gt;
Über den [[Universitätsverbund-digiLL]] stellen verschiedene Zentren für Lehrerbildung bzw. Schools of Education offene Lernmodule zur Verfügung. Zum Thema &#039;&#039;Open Educational Resources&#039;&#039; steht hier ein [https://digill.de/course/einfuehrung-in-die-open-educational-resources/ Modul] zur Verfügung.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Matthias</name></author>
	</entry>
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		<title>Open-Educational-Resources</title>
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		<updated>2021-09-06T05:50:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Matthias: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Was sind Open Educational Resources? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sind Open Educational Resources (OER)? Im Deutschen spricht man auch von freien Bildungsmaterialien, in der Regel wird aber der englische Begriff „Open Educa-tional Resources“ verwendet. OER sind kostenfreie Lernmaterialien, die im Internet verfügbar und für jeden verwendbar sind, da sie nicht unter dem klassischen Copy-right „alle Rechte vorbehalten“ stehen, sondern in der Regel unter einer freien Creati-ve-Commons-Lizenz lizenziert sind. Dazu müssen wir wissen, dass alle Materialien, die erstellt werden, unter das Urheberrecht fallen, sofern sie eine gewisse Schöpfungshöhe erreichen. Ein einfacher Satz z. B. in Form eines Tweets mit maximal 280 Zeichen er-reicht i. d. R. keine Schöpfungshöhe. Wir können für das weitere Vorgehen aber erst-mal festhalten, dass alles urheberrechtlich geschützt ist und das bedeutet, urheberrecht-lich geschützte Materialen dürfen wir nicht oder nur im geringen Umfang verwenden; außer es wird explizit erlaubt, die Materialien zu benutzen. Bei Open Educational Re-sources ist es genau umgekehrt: Diese Materialien dürfen unter bestimmten Bedingun-gen, diese schauen wir uns gleich an, benutzt werden ohne, dass die Urheber:innen ge-fragt werden müssen. Damit dies möglich ist, kommen die Creative-Commons-Lizenzen zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Creative-Commons-Lizenzen ===&lt;br /&gt;
Die Creative Commons sind eine Non-Profit-Organisation, die Anfang der 2000er Jah-re damit begonnen hat, Lizenzverträge zu erstellen. Diese Verträge haben  zwei Haupt-ziele: (i) sie sollen Urheber:innen schützen und (ii) Nutzungsbedingungen für  urheber-rechtlich geschützte Werke aufzeigen. Im Laufe der Jahre wurden die Lizenzverträge mehrfach überarbeitet; aktuell sind wir in Version 4.0 und sie sind international gültig. Fast alle OER-Materialien sind mit Lizenzen der Creative Commons versehen. Ein Vorteil für Sie als Lehrer:in, sie müssen sich mit dem exakten Lizenztext nicht ausei-nandersetzen. In der schulischen Praxis müssen wir lediglich die Bedeutung und Be-dingungen der unterschiedlichen Lizenz verstehen. Dabei helfen uns die Lizenz-Icons, deren Bedeutung Sie der folgenden Abbildung entnehmen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt sechs bzw. sieben Creative-Commons-Lizenzen, wobei der Lizenz CC0 eine besondere Rolle zukommt. Dies ist die einzige Lizenz, bei der es keine Einschränkung und Bedingungen gibt. Die weiteren Creative Commons-Lizenzen setzen sich aus den vier verschieden Bestandteile BY, SA, NC und ND zusammen. Diese Bestandteile können zum Teil mit einander kombiniert werden, sodass sich sechs weitere CC-Lizenzen ergeben. Dabei fällt auf, dass BY ein obligatorischer Bestandteil der Lizen-zen ist. Mit Ausnahme der CC0-Lizenz müssen die Urheber:innen bei der Verwendung von OER-Materialien immer genannt werden. Wie Sie dies konkret umsetzten, schau-en wir uns später an. Wenn Sie diese sieben Lizenzen und deren Bestandteile verstan-den haben, dann haben Sie den Kern der Creative-Commons-Lizenz bereits erfasst.   Bevor wir konkreter in die Praxis gehen können, schauen wir uns noch an, wie OER unabhängig von Lizenzen definiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UNESCO und 5V ===&lt;br /&gt;
Die UNESCO hat vor fast 20 Jahren den Begriff Open Educational Resources einge-führt Die Definition davon wurde immer wieder angepasst, wir nutzen die Version von 2015 :&lt;br /&gt;
“Open Educational Resources (OERs) are any type of educational materials that are in the public domain or introduced with an open license. The nature of these open materi-als means that anyone can legally and freely copy, use, adapt and re-share them. OERs range from textbooks to curricula, syllabi, lecture notes, assignments, tests, projects, audio, video and animation.”&lt;br /&gt;
Im Zentrum von OER stehen also jegliche Art von Bildungsmaterialien, die von jeder und jedem genutzt, kopiert, bearbeitet und wiederveröffentlich werden können. Eine Alternative Definition liefert der Pädagoge David Wiley mit den fünf Freiheitsgraden für offene Materialien, den sogenannten 5V (im englischen Original:5R). Dabei steht im  Fokus, welche Eigenschaften Materialien haben müssen, um als offene Materialien angesehen werden zu können.  Offene Materialen sind folglich Materialien, die ver-wahrt &amp;amp;vervielfältigt, verwendet, verarbeite, vermischen und verbreitet werden kön-nen. Dies hat nicht nur Konsequenzen für die Wahl der Lizenz, sondern auch für wei-tere Aspekte wie die Auffindbarkeit der Materialien, die Wahl des Dateiformats, die Beschaffenheit der Materialien für die Weiterverarbeitung oder mit anderen Wort: Of-fenheit von Materialien mündet bestenfalls in einer Kultur des Teilens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== OER-Lizenzen ===&lt;br /&gt;
Wenn wir die gerade gelesenen Definitionen noch einmal Revue passieren lassen, können wir uns die Frage stellen, ob tatsächlich jeder der kennengelernten Creative-Commons-Lizenzen eine geeignete Lizenz für Open Educational Resources ist. Ich würde ihnen empfehlen nur drei Lizenzen als „echte“ OER-Lizenzen zu sehen: CC0 CC BY und CC BY-SA, denn nur diese Lizenzen erfüllen sowohl die komplette UNESCO-Definition als auch die fünf Freiheitsgrade von David Wiley. Das NC wider-spricht dem Grad „Verwenden“, denn nicht jeder darf Materialien, die unter einer NC-Lizenz stehen, tatsächlich nutzen. Für dieses Heft würde es zu weit führen, genau dar-zulegen, warum NC einige ungewünschte – jedoch nicht offensichtliche – Nebeneffek-te mitzubringt. Für diejenigen unter Ihnen, die sich damit befassen wollen, empfehle ich eine Praxisbroschüre vom Juristen Dr. Paul Klimpel . Soviel sei verraten, NC schließt zum Beispiel Projekte wie die Wikimedia aus und zum Teil auch die Universi-täten von der Nutzung der Materialien aus. Der Lizenzbestandteil ND widerspricht den Stufen drei (Verarbeiten) und vier (Vermischen) von Wiley. Können Sie als Lehre-rinnen und Lehrer überhaupt Materialien gebrauchen, die Sie nicht für Ihre Lerngruppe anpassen können? Natürlich gibt es Ausnahmen und Situationen, in denen die Be-standteile NC oder ND notwendig bzw. sinnvoll sind und dann können Sie diese auch nutzen. Mein Tipp: Konzentrieren Sie sich auf die drei „echten“ OER-Lizenzen. So-wohl in der Nutzung als auch in der Weiterverarbeitung erspart dies Ihnen eine Menge Arbeit und vereinfacht die Nutzung von Open Educational Resources erheblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== digiLL-Modul ==&lt;br /&gt;
Über den [[Universitätsverbund-digiLL]] stellen verschiedene Zentren für Lehrerbildung bzw. Schools of Education offene Lernmodule zur Verfügung. Zum Thema &#039;&#039;Open Educational Resources&#039;&#039; steht hier ein [https://digill.de/course/einfuehrung-in-die-open-educational-resources/ Modul] zur Verfügung.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Matthias</name></author>
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		<title>Universitätsverbund-digiLL</title>
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		<updated>2021-09-06T05:50:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Matthias: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Entstehungsgeschiche ==&lt;br /&gt;
Digitale Medien halten ein großes Potential zur Entwicklung und zum Einsatz neuer Lehr- und Lernprozesse bereit; sie tragen dazu bei, Schülerinnen und Schüler individuell zu fördern und damit unsere Anstrengungen für mehr Chancengerechtigkeit durch Bildung zu unterstützen. Eine zentrale Voraussetzung ist die Kompetenz der Lehrkräfte, digitale Medien didaktisch sinnvoll einzubinden. Auch die Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ der Kultusministerkonferenz (KMK) und das Forschungsfeld „Digitale Hochschulbildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) macht den Bedarf an einem Ausbau der digitalen Lehre deutlich.&lt;br /&gt;
Der Landeshochschulentwicklungsplan in NRW fordert die Hochschulen auf, die Digitalisierung von Lehre zu intensivieren und Pilotprojekte zwischen Hochschulen zu entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beteilige Universitäten === &lt;br /&gt;
Mit einer am Ende des Jahres 2016 ins Leben gerufenen gemeinsamen Initiative wollen die Zentren für Lehrer/-innenbildung / Professional Schools of Education der Universitäten Bochum, Dortmund, Duisburg-Essen, Köln und Münster digitale Lehrangebote im „Universitätsverbund für digitales Lehren und Lernen in der Lehrer/-innenbildung“  (digiLL) vernetzen. Ziele des Verbunds sind der Auf- und Ausbau eines Netzwerks zur Stärkung der digitalen Lehre in der Lehrer/-innenbildung und die Förderung der digitalisierungsbezogenen, mediendidaktischen und -pädagogischen Kompetenzen der Lehramtsstudierenden, Lehrenden im Vorbereitungsdienst, ausgebildeten Lehrer/-innen und Dozierenden in lehrerbildenen Instituten. Seit Anfang 2019 sind auch die Standorte Koblenz-Landau und Trier als neue Mitglieder dem Universitätsverbund beigetreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem ersten Schritt entwickeln die beteiligten sechs Universitäten Lernmodule zu den Oberthemen Medienkompetenz und -didaktik sowie zu digitalen, fachdidaktischen Kompetenzen u. a. mit Blick auf die Praxisphasen im Lehramtsstudium. Beispielhafte Themen sind der Einsatz von Videos in der Lehre, Mobile Learning und fachspezifische Anwendungen im fremdsprachlichen und naturwissenschaftlichen Kontext.&lt;br /&gt;
Perspektivisch möchte die Initiative zunächst NRW-weit und später auch im gesamten Bundesgebiet Hochschulen dazu aufrufen, sich an dem Universitätsverbund zu beteiligen und ihre unterschiedlichen thematischen und methodischen Schwerpunkte einzubringen. Unser Ziel ist es, das bestehende Netzwerk weiter auszubauen und ein umfangreiches, stetig wachsendes Angebot für Studierende, Lehrende im Vorbereitungsdienst und ausgebildete Lehrer/-innen zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Offene Lizenzen ==&lt;br /&gt;
Die Lernmodule werden von Themenexpert/-innen in den Universitäten erstellt und können im Sinne von [[Open-Educational-Resources]] (OER) als freie Lern- und Lehrmaterialien mit einer offenen Lizenz (CC BY-SA 4.0) und plattformunabhängig genutzt und weiterentwickelt werden. Um die Lernmodule für einen möglichst breiten Personenkreis zugänglich zu machen, werden diese nach den Grundzügen der Barrierefreiheit gestaltet. Bei der Umsetzung berücksichtigen wir Sprache, Darstellung und Navigation. Ein weiterer Ausbau der Lernmodule hinsichtlich Barrierefreiheit wird angestrebt, kann aber aus Ressourcengründen nur mit einer Förderung erreicht werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Matthias</name></author>
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		<id>https://wiki.pse.rub.de/index.php?title=Universit%C3%A4tsverbund-digiLL&amp;diff=11</id>
		<title>Universitätsverbund-digiLL</title>
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		<updated>2021-09-06T05:48:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Matthias: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Entstehungsgeschiche ==&lt;br /&gt;
Digitale Medien halten ein großes Potential zur Entwicklung und zum Einsatz neuer Lehr- und Lernprozesse bereit; sie tragen dazu bei, Schülerinnen und Schüler individuell zu fördern und damit unsere Anstrengungen für mehr Chancengerechtigkeit durch Bildung zu unterstützen. Eine zentrale Voraussetzung ist die Kompetenz der Lehrkräfte, digitale Medien didaktisch sinnvoll einzubinden. Auch die Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ der Kultusministerkonferenz (KMK) und das Forschungsfeld „Digitale Hochschulbildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) macht den Bedarf an einem Ausbau der digitalen Lehre deutlich.&lt;br /&gt;
Der Landeshochschulentwicklungsplan in NRW fordert die Hochschulen auf, die Digitalisierung von Lehre zu intensivieren und Pilotprojekte zwischen Hochschulen zu entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beteilige Universitäten === &lt;br /&gt;
Mit einer am Ende des Jahres 2016 ins Leben gerufenen gemeinsamen Initiative wollen die Zentren für Lehrer/-innenbildung / Professional Schools of Education der Universitäten Bochum, Dortmund, Duisburg-Essen, Köln und Münster digitale Lehrangebote im „Universitätsverbund für digitales Lehren und Lernen in der Lehrer/-innenbildung“  (digiLL) vernetzen. Ziele des Verbunds sind der Auf- und Ausbau eines Netzwerks zur Stärkung der digitalen Lehre in der Lehrer/-innenbildung und die Förderung der digitalisierungsbezogenen, mediendidaktischen und -pädagogischen Kompetenzen der Lehramtsstudierenden, Lehrenden im Vorbereitungsdienst, ausgebildeten Lehrer/-innen und Dozierenden in lehrerbildenen Instituten. Seit Anfang 2019 sind auch die Standorte Koblenz-Landau und Trier als neue Mitglieder dem Universitätsverbund beigetreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem ersten Schritt entwickeln die beteiligten sechs Universitäten Lernmodule zu den Oberthemen Medienkompetenz und -didaktik sowie zu digitalen, fachdidaktischen Kompetenzen u. a. mit Blick auf die Praxisphasen im Lehramtsstudium. Beispielhafte Themen sind der Einsatz von Videos in der Lehre, Mobile Learning und fachspezifische Anwendungen im fremdsprachlichen und naturwissenschaftlichen Kontext.&lt;br /&gt;
Perspektivisch möchte die Initiative zunächst NRW-weit und später auch im gesamten Bundesgebiet Hochschulen dazu aufrufen, sich an dem Universitätsverbund zu beteiligen und ihre unterschiedlichen thematischen und methodischen Schwerpunkte einzubringen. Unser Ziel ist es, das bestehende Netzwerk weiter auszubauen und ein umfangreiches, stetig wachsendes Angebot für Studierende, Lehrende im Vorbereitungsdienst und ausgebildete Lehrer/-innen zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Offene Lizenzen ==&lt;br /&gt;
Die Lernmodule werden von Themenexpert/-innen in den Universitäten erstellt und können im Sinne von [[Open Educational Resources]] (OER) als freie Lern- und Lehrmaterialien mit einer offenen Lizenz (CC BY-SA 4.0) und plattformunabhängig genutzt und weiterentwickelt werden. Um die Lernmodule für einen möglichst breiten Personenkreis zugänglich zu machen, werden diese nach den Grundzügen der Barrierefreiheit gestaltet. Bei der Umsetzung berücksichtigen wir Sprache, Darstellung und Navigation. Ein weiterer Ausbau der Lernmodule hinsichtlich Barrierefreiheit wird angestrebt, kann aber aus Ressourcengründen nur mit einer Förderung erreicht werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Matthias</name></author>
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		<title>Universitätsverbund-digiLL</title>
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		<updated>2021-09-06T05:47:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Matthias: Die Seite wurde neu angelegt: „== Entstehungsgeschiche == Digitale Medien halten ein großes Potential zur Entwicklung und zum Einsatz neuer Lehr- und Lernprozesse bereit; sie tragen dazu be…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Entstehungsgeschiche ==&lt;br /&gt;
Digitale Medien halten ein großes Potential zur Entwicklung und zum Einsatz neuer Lehr- und Lernprozesse bereit; sie tragen dazu bei, Schülerinnen und Schüler individuell zu fördern und damit unsere Anstrengungen für mehr Chancengerechtigkeit durch Bildung zu unterstützen. Eine zentrale Voraussetzung ist die Kompetenz der Lehrkräfte, digitale Medien didaktisch sinnvoll einzubinden. Auch die Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ der Kultusministerkonferenz (KMK) und das Forschungsfeld „Digitale Hochschulbildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) macht den Bedarf an einem Ausbau der digitalen Lehre deutlich.&lt;br /&gt;
Der Landeshochschulentwicklungsplan in NRW fordert die Hochschulen auf, die Digitalisierung von Lehre zu intensivieren und Pilotprojekte zwischen Hochschulen zu entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beteilige Universitäten === &lt;br /&gt;
Mit einer am Ende des Jahres 2016 ins Leben gerufenen gemeinsamen Initiative wollen die Zentren für Lehrer/-innenbildung / Professional Schools of Education der Universitäten Bochum, Dortmund, Duisburg-Essen, Köln und Münster digitale Lehrangebote im „Universitätsverbund für digitales Lehren und Lernen in der Lehrer/-innenbildung“  (digiLL) vernetzen. Ziele des Verbunds sind der Auf- und Ausbau eines Netzwerks zur Stärkung der digitalen Lehre in der Lehrer/-innenbildung und die Förderung der digitalisierungsbezogenen, mediendidaktischen und -pädagogischen Kompetenzen der Lehramtsstudierenden, Lehrenden im Vorbereitungsdienst, ausgebildeten Lehrer/-innen und Dozierenden in lehrerbildenen Instituten. Seit Anfang 2019 sind auch die Standorte Koblenz-Landau und Trier als neue Mitglieder dem Universitätsverbund beigetreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem ersten Schritt entwickeln die beteiligten sechs Universitäten Lernmodule zu den Oberthemen Medienkompetenz und -didaktik sowie zu digitalen, fachdidaktischen Kompetenzen u. a. mit Blick auf die Praxisphasen im Lehramtsstudium. Beispielhafte Themen sind der Einsatz von Videos in der Lehre, Mobile Learning und fachspezifische Anwendungen im fremdsprachlichen und naturwissenschaftlichen Kontext.&lt;br /&gt;
Perspektivisch möchte die Initiative zunächst NRW-weit und später auch im gesamten Bundesgebiet Hochschulen dazu aufrufen, sich an dem Universitätsverbund zu beteiligen und ihre unterschiedlichen thematischen und methodischen Schwerpunkte einzubringen. Unser Ziel ist es, das bestehende Netzwerk weiter auszubauen und ein umfangreiches, stetig wachsendes Angebot für Studierende, Lehrende im Vorbereitungsdienst und ausgebildete Lehrer/-innen zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Offene Lizenzen ==&lt;br /&gt;
Die Lernmodule werden von Themenexpert/-innen in den Universitäten erstellt und können im Sinne von OER als freie Lern- und Lehrmaterialien mit einer offenen Lizenz (CC BY-SA 4.0) und plattformunabhängig genutzt und weiterentwickelt werden. Um die Lernmodule für einen möglichst breiten Personenkreis zugänglich zu machen, werden diese nach den Grundzügen der Barrierefreiheit gestaltet. Bei der Umsetzung berücksichtigen wir Sprache, Darstellung und Navigation. Ein weiterer Ausbau der Lernmodule hinsichtlich Barrierefreiheit wird angestrebt, kann aber aus Ressourcengründen nur mit einer Förderung erreicht werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Matthias</name></author>
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		<title>Open-Educational-Resources</title>
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		<updated>2021-09-06T05:45:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Matthias: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Was sind Open Educational Resources? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sind Open Educational Resources (OER)? Im Deutschen spricht man auch von freien Bildungsmaterialien, in der Regel wird aber der englische Begriff „Open Educa-tional Resources“ verwendet. OER sind kostenfreie Lernmaterialien, die im Internet verfügbar und für jeden verwendbar sind, da sie nicht unter dem klassischen Copy-right „alle Rechte vorbehalten“ stehen, sondern in der Regel unter einer freien Creati-ve-Commons-Lizenz lizenziert sind. Dazu müssen wir wissen, dass alle Materialien, die erstellt werden, unter das Urheberrecht fallen, sofern sie eine gewisse Schöpfungshöhe erreichen. Ein einfacher Satz z. B. in Form eines Tweets mit maximal 280 Zeichen er-reicht i. d. R. keine Schöpfungshöhe. Wir können für das weitere Vorgehen aber erst-mal festhalten, dass alles urheberrechtlich geschützt ist und das bedeutet, urheberrecht-lich geschützte Materialen dürfen wir nicht oder nur im geringen Umfang verwenden; außer es wird explizit erlaubt, die Materialien zu benutzen. Bei Open Educational Re-sources ist es genau umgekehrt: Diese Materialien dürfen unter bestimmten Bedingun-gen, diese schauen wir uns gleich an, benutzt werden ohne, dass die Urheber:innen ge-fragt werden müssen. Damit dies möglich ist, kommen die Creative-Commons-Lizenzen zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Creative-Commons-Lizenzen ===&lt;br /&gt;
Die Creative Commons sind eine Non-Profit-Organisation, die Anfang der 2000er Jah-re damit begonnen hat, Lizenzverträge zu erstellen. Diese Verträge haben  zwei Haupt-ziele: (i) sie sollen Urheber:innen schützen und (ii) Nutzungsbedingungen für  urheber-rechtlich geschützte Werke aufzeigen. Im Laufe der Jahre wurden die Lizenzverträge mehrfach überarbeitet; aktuell sind wir in Version 4.0 und sie sind international gültig. Fast alle OER-Materialien sind mit Lizenzen der Creative Commons versehen. Ein Vorteil für Sie als Lehrer:in, sie müssen sich mit dem exakten Lizenztext nicht ausei-nandersetzen. In der schulischen Praxis müssen wir lediglich die Bedeutung und Be-dingungen der unterschiedlichen Lizenz verstehen. Dabei helfen uns die Lizenz-Icons, deren Bedeutung Sie der folgenden Abbildung entnehmen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt sechs bzw. sieben Creative-Commons-Lizenzen, wobei der Lizenz CC0 eine besondere Rolle zukommt. Dies ist die einzige Lizenz, bei der es keine Einschränkung und Bedingungen gibt. Die weiteren Creative Commons-Lizenzen setzen sich aus den vier verschieden Bestandteile BY, SA, NC und ND zusammen. Diese Bestandteile können zum Teil mit einander kombiniert werden, sodass sich sechs weitere CC-Lizenzen ergeben. Dabei fällt auf, dass BY ein obligatorischer Bestandteil der Lizen-zen ist. Mit Ausnahme der CC0-Lizenz müssen die Urheber:innen bei der Verwendung von OER-Materialien immer genannt werden. Wie Sie dies konkret umsetzten, schau-en wir uns später an. Wenn Sie diese sieben Lizenzen und deren Bestandteile verstan-den haben, dann haben Sie den Kern der Creative-Commons-Lizenz bereits erfasst.   Bevor wir konkreter in die Praxis gehen können, schauen wir uns noch an, wie OER unabhängig von Lizenzen definiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UNESCO und 5V ===&lt;br /&gt;
Die UNESCO hat vor fast 20 Jahren den Begriff Open Educational Resources einge-führt Die Definition davon wurde immer wieder angepasst, wir nutzen die Version von 2015 :&lt;br /&gt;
“Open Educational Resources (OERs) are any type of educational materials that are in the public domain or introduced with an open license. The nature of these open materi-als means that anyone can legally and freely copy, use, adapt and re-share them. OERs range from textbooks to curricula, syllabi, lecture notes, assignments, tests, projects, audio, video and animation.”&lt;br /&gt;
Im Zentrum von OER stehen also jegliche Art von Bildungsmaterialien, die von jeder und jedem genutzt, kopiert, bearbeitet und wiederveröffentlich werden können. Eine Alternative Definition liefert der Pädagoge David Wiley mit den fünf Freiheitsgraden für offene Materialien, den sogenannten 5V (im englischen Original:5R). Dabei steht im  Fokus, welche Eigenschaften Materialien haben müssen, um als offene Materialien angesehen werden zu können.  Offene Materialen sind folglich Materialien, die ver-wahrt &amp;amp;vervielfältigt, verwendet, verarbeite, vermischen und verbreitet werden kön-nen. Dies hat nicht nur Konsequenzen für die Wahl der Lizenz, sondern auch für wei-tere Aspekte wie die Auffindbarkeit der Materialien, die Wahl des Dateiformats, die Beschaffenheit der Materialien für die Weiterverarbeitung oder mit anderen Wort: Of-fenheit von Materialien mündet bestenfalls in einer Kultur des Teilens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== OER-Lizenzen ===&lt;br /&gt;
Wenn wir die gerade gelesenen Definitionen noch einmal Revue passieren lassen, können wir uns die Frage stellen, ob tatsächlich jeder der kennengelernten Creative-Commons-Lizenzen eine geeignete Lizenz für Open Educational Resources ist. Ich würde ihnen empfehlen nur drei Lizenzen als „echte“ OER-Lizenzen zu sehen: CC0 CC BY und CC BY-SA, denn nur diese Lizenzen erfüllen sowohl die komplette UNESCO-Definition als auch die fünf Freiheitsgrade von David Wiley. Das NC wider-spricht dem Grad „Verwenden“, denn nicht jeder darf Materialien, die unter einer NC-Lizenz stehen, tatsächlich nutzen. Für dieses Heft würde es zu weit führen, genau dar-zulegen, warum NC einige ungewünschte – jedoch nicht offensichtliche – Nebeneffek-te mitzubringt. Für diejenigen unter Ihnen, die sich damit befassen wollen, empfehle ich eine Praxisbroschüre vom Juristen Dr. Paul Klimpel . Soviel sei verraten, NC schließt zum Beispiel Projekte wie die Wikimedia aus und zum Teil auch die Universi-täten von der Nutzung der Materialien aus. Der Lizenzbestandteil ND widerspricht den Stufen drei (Verarbeiten) und vier (Vermischen) von Wiley. Können Sie als Lehre-rinnen und Lehrer überhaupt Materialien gebrauchen, die Sie nicht für Ihre Lerngruppe anpassen können? Natürlich gibt es Ausnahmen und Situationen, in denen die Be-standteile NC oder ND notwendig bzw. sinnvoll sind und dann können Sie diese auch nutzen. Mein Tipp: Konzentrieren Sie sich auf die drei „echten“ OER-Lizenzen. So-wohl in der Nutzung als auch in der Weiterverarbeitung erspart dies Ihnen eine Menge Arbeit und vereinfacht die Nutzung von Open Educational Resources erheblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== digiLL-Modul ==&lt;br /&gt;
Über den [[Universitätsverbund digiLL]] stellen verschiedene Zentren für Lehrerbildung bzw. Schools of Education offene Lernmodule zur Verfügung. Zum Thema &#039;&#039;Open Educational Resources&#039;&#039; steht hier ein [https://digill.de/course/einfuehrung-in-die-open-educational-resources/ Modul] zur Verfügung.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Matthias</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.pse.rub.de/index.php?title=Open-Educational-Resources&amp;diff=8</id>
		<title>Open-Educational-Resources</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.pse.rub.de/index.php?title=Open-Educational-Resources&amp;diff=8"/>
		<updated>2021-09-06T05:44:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Matthias: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Was sind Open Educational Resources? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sind Open Educational Resources (OER)? Im Deutschen spricht man auch von freien Bildungsmaterialien, in der Regel wird aber der englische Begriff „Open Educa-tional Resources“ verwendet. OER sind kostenfreie Lernmaterialien, die im Internet verfügbar und für jeden verwendbar sind, da sie nicht unter dem klassischen Copy-right „alle Rechte vorbehalten“ stehen, sondern in der Regel unter einer freien Creati-ve-Commons-Lizenz lizenziert sind. Dazu müssen wir wissen, dass alle Materialien, die erstellt werden, unter das Urheberrecht fallen, sofern sie eine gewisse Schöpfungshöhe erreichen. Ein einfacher Satz z. B. in Form eines Tweets mit maximal 280 Zeichen er-reicht i. d. R. keine Schöpfungshöhe. Wir können für das weitere Vorgehen aber erst-mal festhalten, dass alles urheberrechtlich geschützt ist und das bedeutet, urheberrecht-lich geschützte Materialen dürfen wir nicht oder nur im geringen Umfang verwenden; außer es wird explizit erlaubt, die Materialien zu benutzen. Bei Open Educational Re-sources ist es genau umgekehrt: Diese Materialien dürfen unter bestimmten Bedingun-gen, diese schauen wir uns gleich an, benutzt werden ohne, dass die Urheber:innen ge-fragt werden müssen. Damit dies möglich ist, kommen die Creative-Commons-Lizenzen zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Creative-Commons-Lizenzen ===&lt;br /&gt;
Die Creative Commons sind eine Non-Profit-Organisation, die Anfang der 2000er Jah-re damit begonnen hat, Lizenzverträge zu erstellen. Diese Verträge haben  zwei Haupt-ziele: (i) sie sollen Urheber:innen schützen und (ii) Nutzungsbedingungen für  urheber-rechtlich geschützte Werke aufzeigen. Im Laufe der Jahre wurden die Lizenzverträge mehrfach überarbeitet; aktuell sind wir in Version 4.0 und sie sind international gültig. Fast alle OER-Materialien sind mit Lizenzen der Creative Commons versehen. Ein Vorteil für Sie als Lehrer:in, sie müssen sich mit dem exakten Lizenztext nicht ausei-nandersetzen. In der schulischen Praxis müssen wir lediglich die Bedeutung und Be-dingungen der unterschiedlichen Lizenz verstehen. Dabei helfen uns die Lizenz-Icons, deren Bedeutung Sie der folgenden Abbildung entnehmen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt sechs bzw. sieben Creative-Commons-Lizenzen, wobei der Lizenz CC0 eine besondere Rolle zukommt. Dies ist die einzige Lizenz, bei der es keine Einschränkung und Bedingungen gibt. Die weiteren Creative Commons-Lizenzen setzen sich aus den vier verschieden Bestandteile BY, SA, NC und ND zusammen. Diese Bestandteile können zum Teil mit einander kombiniert werden, sodass sich sechs weitere CC-Lizenzen ergeben. Dabei fällt auf, dass BY ein obligatorischer Bestandteil der Lizen-zen ist. Mit Ausnahme der CC0-Lizenz müssen die Urheber:innen bei der Verwendung von OER-Materialien immer genannt werden. Wie Sie dies konkret umsetzten, schau-en wir uns später an. Wenn Sie diese sieben Lizenzen und deren Bestandteile verstan-den haben, dann haben Sie den Kern der Creative-Commons-Lizenz bereits erfasst.   Bevor wir konkreter in die Praxis gehen können, schauen wir uns noch an, wie OER unabhängig von Lizenzen definiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UNESCO und 5V ===&lt;br /&gt;
Die UNESCO hat vor fast 20 Jahren den Begriff Open Educational Resources einge-führt Die Definition davon wurde immer wieder angepasst, wir nutzen die Version von 2015 :&lt;br /&gt;
“Open Educational Resources (OERs) are any type of educational materials that are in the public domain or introduced with an open license. The nature of these open materi-als means that anyone can legally and freely copy, use, adapt and re-share them. OERs range from textbooks to curricula, syllabi, lecture notes, assignments, tests, projects, audio, video and animation.”&lt;br /&gt;
Im Zentrum von OER stehen also jegliche Art von Bildungsmaterialien, die von jeder und jedem genutzt, kopiert, bearbeitet und wiederveröffentlich werden können. Eine Alternative Definition liefert der Pädagoge David Wiley mit den fünf Freiheitsgraden für offene Materialien, den sogenannten 5V (im englischen Original:5R). Dabei steht im  Fokus, welche Eigenschaften Materialien haben müssen, um als offene Materialien angesehen werden zu können.  Offene Materialen sind folglich Materialien, die ver-wahrt &amp;amp;vervielfältigt, verwendet, verarbeite, vermischen und verbreitet werden kön-nen. Dies hat nicht nur Konsequenzen für die Wahl der Lizenz, sondern auch für wei-tere Aspekte wie die Auffindbarkeit der Materialien, die Wahl des Dateiformats, die Beschaffenheit der Materialien für die Weiterverarbeitung oder mit anderen Wort: Of-fenheit von Materialien mündet bestenfalls in einer Kultur des Teilens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== OER-Lizenzen ===&lt;br /&gt;
Wenn wir die gerade gelesenen Definitionen noch einmal Revue passieren lassen, können wir uns die Frage stellen, ob tatsächlich jeder der kennengelernten Creative-Commons-Lizenzen eine geeignete Lizenz für Open Educational Resources ist. Ich würde ihnen empfehlen nur drei Lizenzen als „echte“ OER-Lizenzen zu sehen: CC0 CC BY und CC BY-SA, denn nur diese Lizenzen erfüllen sowohl die komplette UNESCO-Definition als auch die fünf Freiheitsgrade von David Wiley. Das NC wider-spricht dem Grad „Verwenden“, denn nicht jeder darf Materialien, die unter einer NC-Lizenz stehen, tatsächlich nutzen. Für dieses Heft würde es zu weit führen, genau dar-zulegen, warum NC einige ungewünschte – jedoch nicht offensichtliche – Nebeneffek-te mitzubringt. Für diejenigen unter Ihnen, die sich damit befassen wollen, empfehle ich eine Praxisbroschüre vom Juristen Dr. Paul Klimpel . Soviel sei verraten, NC schließt zum Beispiel Projekte wie die Wikimedia aus und zum Teil auch die Universi-täten von der Nutzung der Materialien aus. Der Lizenzbestandteil ND widerspricht den Stufen drei (Verarbeiten) und vier (Vermischen) von Wiley. Können Sie als Lehre-rinnen und Lehrer überhaupt Materialien gebrauchen, die Sie nicht für Ihre Lerngruppe anpassen können? Natürlich gibt es Ausnahmen und Situationen, in denen die Be-standteile NC oder ND notwendig bzw. sinnvoll sind und dann können Sie diese auch nutzen. Mein Tipp: Konzentrieren Sie sich auf die drei „echten“ OER-Lizenzen. So-wohl in der Nutzung als auch in der Weiterverarbeitung erspart dies Ihnen eine Menge Arbeit und vereinfacht die Nutzung von Open Educational Resources erheblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== digiLL-Modul ==&lt;br /&gt;
Über den [Universitätsverbund digiLL] stellen verschiedene Zentren für Lehrerbildung bzw. Schools of Education offene Lernmodule zur Verfügung. Zum Thema &#039;&#039;&#039;Open Educational Resources&#039;&#039;&#039; steht hier ein [https://digill.de/course/einfuehrung-in-die-open-educational-resources/ Modul] zur Verfügung.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Matthias</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.pse.rub.de/index.php?title=Open-Educational-Resources&amp;diff=7</id>
		<title>Open-Educational-Resources</title>
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		<updated>2021-09-06T05:36:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Matthias: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Was sind Open Educational Resources? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sind Open Educational Resources (OER)? Im Deutschen spricht man auch von freien Bildungsmaterialien, in der Regel wird aber der englische Begriff „Open Educa-tional Resources“ verwendet. OER sind kostenfreie Lernmaterialien, die im Internet verfügbar und für jeden verwendbar sind, da sie nicht unter dem klassischen Copy-right „alle Rechte vorbehalten“ stehen, sondern in der Regel unter einer freien Creati-ve-Commons-Lizenz lizenziert sind. Dazu müssen wir wissen, dass alle Materialien, die erstellt werden, unter das Urheberrecht fallen, sofern sie eine gewisse Schöpfungshöhe erreichen. Ein einfacher Satz z. B. in Form eines Tweets mit maximal 280 Zeichen er-reicht i. d. R. keine Schöpfungshöhe. Wir können für das weitere Vorgehen aber erst-mal festhalten, dass alles urheberrechtlich geschützt ist und das bedeutet, urheberrecht-lich geschützte Materialen dürfen wir nicht oder nur im geringen Umfang verwenden; außer es wird explizit erlaubt, die Materialien zu benutzen. Bei Open Educational Re-sources ist es genau umgekehrt: Diese Materialien dürfen unter bestimmten Bedingun-gen, diese schauen wir uns gleich an, benutzt werden ohne, dass die Urheber:innen ge-fragt werden müssen. Damit dies möglich ist, kommen die Creative-Commons-Lizenzen zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Creative-Commons-Lizenzen ===&lt;br /&gt;
Die Creative Commons sind eine Non-Profit-Organisation, die Anfang der 2000er Jah-re damit begonnen hat, Lizenzverträge zu erstellen. Diese Verträge haben  zwei Haupt-ziele: (i) sie sollen Urheber:innen schützen und (ii) Nutzungsbedingungen für  urheber-rechtlich geschützte Werke aufzeigen. Im Laufe der Jahre wurden die Lizenzverträge mehrfach überarbeitet; aktuell sind wir in Version 4.0 und sie sind international gültig. Fast alle OER-Materialien sind mit Lizenzen der Creative Commons versehen. Ein Vorteil für Sie als Lehrer:in, sie müssen sich mit dem exakten Lizenztext nicht ausei-nandersetzen. In der schulischen Praxis müssen wir lediglich die Bedeutung und Be-dingungen der unterschiedlichen Lizenz verstehen. Dabei helfen uns die Lizenz-Icons, deren Bedeutung Sie der folgenden Abbildung entnehmen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt sechs bzw. sieben Creative-Commons-Lizenzen, wobei der Lizenz CC0 eine besondere Rolle zukommt. Dies ist die einzige Lizenz, bei der es keine Einschränkung und Bedingungen gibt. Die weiteren Creative Commons-Lizenzen setzen sich aus den vier verschieden Bestandteile BY, SA, NC und ND zusammen. Diese Bestandteile können zum Teil mit einander kombiniert werden, sodass sich sechs weitere CC-Lizenzen ergeben. Dabei fällt auf, dass BY ein obligatorischer Bestandteil der Lizen-zen ist. Mit Ausnahme der CC0-Lizenz müssen die Urheber:innen bei der Verwendung von OER-Materialien immer genannt werden. Wie Sie dies konkret umsetzten, schau-en wir uns später an. Wenn Sie diese sieben Lizenzen und deren Bestandteile verstan-den haben, dann haben Sie den Kern der Creative-Commons-Lizenz bereits erfasst.   Bevor wir konkreter in die Praxis gehen können, schauen wir uns noch an, wie OER unabhängig von Lizenzen definiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UNESCO und 5V ===&lt;br /&gt;
Die UNESCO hat vor fast 20 Jahren den Begriff Open Educational Resources einge-führt Die Definition davon wurde immer wieder angepasst, wir nutzen die Version von 2015 :&lt;br /&gt;
“Open Educational Resources (OERs) are any type of educational materials that are in the public domain or introduced with an open license. The nature of these open materi-als means that anyone can legally and freely copy, use, adapt and re-share them. OERs range from textbooks to curricula, syllabi, lecture notes, assignments, tests, projects, audio, video and animation.”&lt;br /&gt;
Im Zentrum von OER stehen also jegliche Art von Bildungsmaterialien, die von jeder und jedem genutzt, kopiert, bearbeitet und wiederveröffentlich werden können. Eine Alternative Definition liefert der Pädagoge David Wiley mit den fünf Freiheitsgraden für offene Materialien, den sogenannten 5V (im englischen Original:5R). Dabei steht im  Fokus, welche Eigenschaften Materialien haben müssen, um als offene Materialien angesehen werden zu können.  Offene Materialen sind folglich Materialien, die ver-wahrt &amp;amp;vervielfältigt, verwendet, verarbeite, vermischen und verbreitet werden kön-nen. Dies hat nicht nur Konsequenzen für die Wahl der Lizenz, sondern auch für wei-tere Aspekte wie die Auffindbarkeit der Materialien, die Wahl des Dateiformats, die Beschaffenheit der Materialien für die Weiterverarbeitung oder mit anderen Wort: Of-fenheit von Materialien mündet bestenfalls in einer Kultur des Teilens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== OER-Lizenzen ===&lt;br /&gt;
Wenn wir die gerade gelesenen Definitionen noch einmal Revue passieren lassen, können wir uns die Frage stellen, ob tatsächlich jeder der kennengelernten Creative-Commons-Lizenzen eine geeignete Lizenz für Open Educational Resources ist. Ich würde ihnen empfehlen nur drei Lizenzen als „echte“ OER-Lizenzen zu sehen: CC0 CC BY und CC BY-SA, denn nur diese Lizenzen erfüllen sowohl die komplette UNESCO-Definition als auch die fünf Freiheitsgrade von David Wiley. Das NC wider-spricht dem Grad „Verwenden“, denn nicht jeder darf Materialien, die unter einer NC-Lizenz stehen, tatsächlich nutzen. Für dieses Heft würde es zu weit führen, genau dar-zulegen, warum NC einige ungewünschte – jedoch nicht offensichtliche – Nebeneffek-te mitzubringt. Für diejenigen unter Ihnen, die sich damit befassen wollen, empfehle ich eine Praxisbroschüre vom Juristen Dr. Paul Klimpel . Soviel sei verraten, NC schließt zum Beispiel Projekte wie die Wikimedia aus und zum Teil auch die Universi-täten von der Nutzung der Materialien aus. Der Lizenzbestandteil ND widerspricht den Stufen drei (Verarbeiten) und vier (Vermischen) von Wiley. Können Sie als Lehre-rinnen und Lehrer überhaupt Materialien gebrauchen, die Sie nicht für Ihre Lerngruppe anpassen können? Natürlich gibt es Ausnahmen und Situationen, in denen die Be-standteile NC oder ND notwendig bzw. sinnvoll sind und dann können Sie diese auch nutzen. Mein Tipp: Konzentrieren Sie sich auf die drei „echten“ OER-Lizenzen. So-wohl in der Nutzung als auch in der Weiterverarbeitung erspart dies Ihnen eine Menge Arbeit und vereinfacht die Nutzung von Open Educational Resources erheblich.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Matthias</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.pse.rub.de/index.php?title=Digital&amp;diff=4</id>
		<title>Digital</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.pse.rub.de/index.php?title=Digital&amp;diff=4"/>
		<updated>2021-07-19T06:48:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Matthias: Die Seite wurde neu angelegt: „== Digital ==  Dies ist eine erste Seite in unserem Wiki, um ein paar Funktionen auszuprobieren.“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Digital ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist eine erste Seite in unserem Wiki, um ein paar Funktionen auszuprobieren.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Matthias</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.pse.rub.de/index.php?title=Testinhalt&amp;diff=3</id>
		<title>Testinhalt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.pse.rub.de/index.php?title=Testinhalt&amp;diff=3"/>
		<updated>2021-07-19T06:47:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Matthias: Die Seite wurde neu angelegt: „# My first HackMD note (change me!)  ###### tags: `Tag(change me!)`  &amp;gt; This note is yours, feel free to play around.  :video_game:  &amp;gt; Type on the left :arrow_l…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;# My first HackMD note (change me!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
###### tags: `Tag(change me!)`&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; This note is yours, feel free to play around.  :video_game: &lt;br /&gt;
&amp;gt; Type on the left :arrow_left: and see the rendered result on the right. :arrow_right: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## :memo: Where do I start?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
### Step 1: Change the title and add a tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- [x] Create my first HackMD note (this one!)&lt;br /&gt;
- [ ] Change its title&lt;br /&gt;
- [ ] Add a tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:rocket: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
### Step 2: Write something in Markdown&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Let&#039;s try it out!&lt;br /&gt;
Apply different styling to this paragraph:&lt;br /&gt;
**HackMD gets everyone on the same page with Markdown.** ==Real-time collaborate on any documentation in markdown.== Capture fleeting ideas and formalize tribal knowledge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- [x] **Bold**&lt;br /&gt;
- [ ] *Italic*&lt;br /&gt;
- [ ] Super^script^&lt;br /&gt;
- [ ] Sub~script~&lt;br /&gt;
- [ ] ~~Crossed~~&lt;br /&gt;
- [x] ==Highlight==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::info&lt;br /&gt;
:bulb: **Hint:** You can also apply styling from the toolbar at the top :arrow_upper_left: of the editing area.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
![](https://i.imgur.com/Cnle9f9.png)&lt;br /&gt;
:::&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Drag-n-drop image from your file system to the editor to paste it!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
### Step 3: Invite your team to collaborate!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Click on the &amp;lt;i class=&amp;quot;fa fa-share-alt&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/i&amp;gt; **Sharing** menu :arrow_upper_right: and invite your team to collaborate on this note!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
![permalink setting demo](https://i.imgur.com/PjUhQBB.gif)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- [ ] Register and sign-in to HackMD (to use advanced features :tada: ) &lt;br /&gt;
- [ ] Set Permalink for this note&lt;br /&gt;
- [ ] Copy and share the link with your team&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::info&lt;br /&gt;
:pushpin: Want to learn more? ➜ [HackMD Tutorials](https://hackmd.io/c/tutorials) &lt;br /&gt;
:::&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## BONUS: More cool ways to HackMD!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Table&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Features          | Tutorials               |&lt;br /&gt;
| ----------------- |:----------------------- |&lt;br /&gt;
| GitHub Sync       | [:link:][GitHub-Sync]   |&lt;br /&gt;
| Browser Extension | [:link:][HackMD-it]     |&lt;br /&gt;
| Book Mode         | [:link:][Book-mode]     |&lt;br /&gt;
| Slide Mode        | [:link:][Slide-mode]    | &lt;br /&gt;
| Share &amp;amp; Publish   | [:link:][Share-Publish] |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[GitHub-Sync]: https://hackmd.io/c/tutorials/%2Fs%2Flink-with-github&lt;br /&gt;
[HackMD-it]: https://hackmd.io/c/tutorials/%2Fs%2Fhackmd-it&lt;br /&gt;
[Book-mode]: https://hackmd.io/c/tutorials/%2Fs%2Fhow-to-create-book&lt;br /&gt;
[Slide-mode]: https://hackmd.io/c/tutorials/%2Fs%2Fhow-to-create-slide-deck&lt;br /&gt;
[Share-Publish]: https://hackmd.io/c/tutorials/%2Fs%2Fhow-to-publish-note&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- LaTeX for formulas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
x = {-b \pm \sqrt{b^2-4ac} \over 2a}&lt;br /&gt;
$$&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Code block with color and line numbers：&lt;br /&gt;
```javascript=16&lt;br /&gt;
var s = &amp;quot;JavaScript syntax highlighting&amp;quot;;&lt;br /&gt;
alert(s);&lt;br /&gt;
```&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- UML diagrams&lt;br /&gt;
```sequence&lt;br /&gt;
Alice-&amp;gt;Bob: Hello Bob, how are you?&lt;br /&gt;
Note right of Bob: Bob thinks&lt;br /&gt;
Bob--&amp;gt;Alice: I am good thanks!&lt;br /&gt;
Note left of Alice: Alice responds&lt;br /&gt;
Alice-&amp;gt;Bob: Where have you been?&lt;br /&gt;
```&lt;br /&gt;
- Auto-generated Table of Content&lt;br /&gt;
[ToC]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Leave in-line comments! [color=#3b75c6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Embed YouTube Videos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{%youtube PJuNmlE74BQ %}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Put your cursor right behind an empty bracket {} :arrow_left: and see all your choices.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- And MORE ➜ [HackMD Tutorials](https://hackmd.io/c/tutorials)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Matthias</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.pse.rub.de/index.php?title=Open-Educational-Resources&amp;diff=2</id>
		<title>Open-Educational-Resources</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.pse.rub.de/index.php?title=Open-Educational-Resources&amp;diff=2"/>
		<updated>2021-07-19T06:39:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Matthias: Die Seite wurde neu angelegt: „ Was ist OER UNESCO OER Das „Global OER Logo“ von Jonathas Mello unter CC BY 3.0 (via UNESCO)  Open Educational Resources (OER) sind Bildungsmaterialien je…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Was ist OER&lt;br /&gt;
UNESCO OER&lt;br /&gt;
Das „Global OER Logo“ von Jonathas Mello unter CC BY 3.0 (via UNESCO)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Open Educational Resources (OER) sind Bildungsmaterialien jeglicher Art und in jedem Medium, die unter einer offenen Lizenz veröffentlicht werden. Eine solche offene Lizenz ermöglicht den kostenlosen Zugang sowie die kostenlose Nutzung, Bearbeitung und Weiterverbreitung durch Andere ohne oder mit geringfügigen Einschränkungen. Open Educational Resources können einzelne Materialien aber auch komplette Kurse oder Bücher umfassen. Jedes Medium kann verwendet werden. Lehrpläne, Kursmaterialien, Lehrbücher, Streaming-Videos, Multimediaanwendungen, Podcasts – all diese Ressourcen sind OER, wenn sie unter einer offenen Lizenz veröffentlicht werden. (Quelle: UNESCO Definition)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um einen schnellen Überblick über das Thema OER zu erhalten, kann das folgende kurze Video von dem FWU – Medieninstitut der Länder angesehen werden. Für weitere und genauere Informationen rund um das Thema OER befinden sich weitere Inhalte unter dem Video.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welchen Mehrwert bietet OER?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit OER können Bildungsmaterialien genutzt, bearbeitet, ergänzt oder erstellt werden. Unterschiedliche Plattformen auf der ganzen Welt bieten OER an und viele Suchmaschinen ermöglichen eine gezielte Lizenzsuche. OER sind nicht nur für Lehrende gewinnbringend, sondern auch für Lernende. OER bietet verschiedene Vorteile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    OER steht jedem weltweit zur Verfügung&lt;br /&gt;
    Durch Digitalisierung und Vernetzung kann das Material weit verbreitet und ausgetauscht werden&lt;br /&gt;
    OER ermöglicht eine neue Art der Zusammenarbeit&lt;br /&gt;
    Chancengleichheit im Bereich Bildung&lt;br /&gt;
    Zeitersparnis beim Austausch und Wiederverwendung von Lehr-/Lernmaterialien&lt;br /&gt;
    Gemeinsam können Bildungsmaterialien erstellt, aktualisiert, bearbeitet und perfektioniert werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wo gibt es Angebote zu OER in den Bildungsbereichen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Transferpartner der Informationsstelle OER haben spezifische Angebote und Informationen für die Situation von OER in den Bildungsbereichen Schule, Hochschule, Berufsbildung und Weiterbildung. Diese Angebote werden kotinuierlich ausgebaut und erweitert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    OER in der Schule, FWU Medieninstitut der Länder&lt;br /&gt;
    OER in der Hochschule, Learning Lab der Universität Duisburg-Essen&lt;br /&gt;
    OER in der Berufsbildung, Bundesinstitut für Berufsbildung BIBB&lt;br /&gt;
    OER in der Weiterbildung, Deutsches Institut für Erwachsenenbildung DIE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Website werden weitere Themen wie rechtliche Aspekte, Neuigkeiten und aktuelle Projekte zum Thema OER angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach oben&lt;br /&gt;
Welche offenen Lizenzen sind wichtig?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt für die Wahl der Lizenz zwar keine konkrete Vorgabe. De facto haben sich die Lizenzen von Creative Commons (CC) durchgesetzt. Diese sind rechtssicher, sowohl international wie auch in Deutschland. 2016 gibt es bereits ca. 1,2 Milliarden Inhalte im Web unter einer CC-Lizenz (State of the Commons-Report 2016)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen verschiedene CC-Lizenzen zur Auswahl, die unterschiedliche Einschränkungen machen. Wenn man die Definition oben ernst nimmt, dann fallen unter „ohne oder mit geringfügigen Einschränkungen“ nur drei Optionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Creative Commons LogoCC BY: Hier muss bei der Weiterverwendung der Name des Urhebers genannt werden&lt;br /&gt;
    (Details zur Lizenz auf creativecommons.org).&lt;br /&gt;
    Creative Commons LogoCC BY SA: Hier muss bei der Weiterverwendung der Name des Urhebers genannt werden. UND: Wenn Sie das Material remixen, verändern oder anderweitig direkt darauf aufbauen, dürfen Sie Ihre Beiträge nur unter derselben Lizenz wie das Original verbreiten.&lt;br /&gt;
    (Details zur Lizenz auf creativecommons.org)&lt;br /&gt;
    Creative Commons LogoAußerdem gibt es noch die Möglichkeit, eigene Werke in die Gemeinfreiheit – auch Public Domain genannt – zu entlassen. Um das eindeutig zu kennzeichnen gibt es die CC0 (CC Zero)&lt;br /&gt;
    (Details dazu auf creativecommons.org)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach oben&lt;br /&gt;
Weitere Erklärvideos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen guten und kompakten Überblick gibt es eine Reihe von Erklärvideos zu OER. Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) hat 2016 drei kurze Videos erstellt, die in das Thema OER einführen, das erste ist hier unten verlinkt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das FWU – Medieninstitut der Länder hat im Zuge des OER-Projekts LOERn drei Videos zu OER unter einer CC-BY-SA-Lizenz erstellt. Diese sind auch in den Materialsammlungen auf unserer Website zu finden oder auf YouTube.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Matthias</name></author>
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