Verankerung des Themas Inklusion in der Fachdidaktik: Geographie
Fach Geographie
Verankerung des Themas Inklusion in den folgenden Veranstaltungen
- „Raumbegegnung und Raumvermittlung“ (Seminar)
- „Einführung in die Geographiedidaktik“ (Vorlesung)
- „Medien und Methoden des Geographieunterrichts“ (Seminar)
- „Fachdidaktische Schwerpunkte“ (Seminar)
- „Aktuelle fachdidaktische Positionen“ (Seminar)
Rolle des Themas Inklusion in der Veranstaltung / Lerninhalte zum Thema Inklusion
Im Rahmen des Master of Education Geographie werden die Zielvorstellung der Inklusion und der Umgang mit heterogenen Lerngruppen in fünf Lehrveranstaltungen integriert. Auf diese Weise wird aus Perspektive der Studierenden die besondere Relevanz der entsprechenden thematischen Aspekte, die damit verbunden sind, deutlich. Inhaltlich geht es um
· die Berücksichtigung der individuellen Lernvoraussetzungen in Lerngruppen für die Planung und Durchführung von Exkursionen sowie für die Nutzung digitaler Werkzeuge im Geographieunterricht,
· den Aufbau produktiver Lehr-Lern-Umgebungen in heterogenen Lerngruppen,
· die Nutzung von Methoden, die aus Perspektive der Lehrkraft für den Einsatz in heterogenen Lerngruppen besonders geeignet erscheinen, z.B. Scaffolding, Sprinter- und Wahlaufgaben, Lerntempoduetts usw.,
· Flexibilität bei der Unterrichtsplanung, um auf spezifische Anforderungen in der Lerngruppe möglichst differenziert eingehen zu können,
· die Vermittlung des juristischen Rahmens von Inklusion, der in NRW anerkannten Förderschwerpunkte, der unterrichtlichen und außer-unterrichtlichen Strategien von Schulen mit zu inkludierenden SuS.
Angestrebte (fachdidaktische) Ziele für inklusionsorientierte Kompetenzen
Im Rahmen ihres Masterstudiums werden die Studierenden des M. Ed. Geographie auf die Planung und die Durchführung von Geographieunterricht in heterogenen Lerngruppen vorbereiten – soweit dies in der ersten Ausbildungsphase möglich ist. Sie erkennen die Notwendigkeit der Umsetzung von inklusivem Lernen, lernen die in NRW verwendeten Förderschwerpunkte kennen, beherrschen Unterrichtsmethoden, die binnendifferenziertes Arbeiten erlauben und antizipieren die zu erwartende Heterogenität von Lerngruppen bei der Planung von schulischem und außer-schulischem Unterricht.