Lena Heine

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Lena Heine ist Leiterin des Arbeitsbereichs Sprachbildung und Mehrsprachigkeit am Germanistischen Institut der Ruhr-Universität Bochum und leitet gemeinsam mit Kolleginnen der RUB und der TU Dortmund den Masterstudiengang „Empirische Mehrsprachigkeitsforschung“. Sie ist zudem Rektoratsbeauftragte für die Konzeption und Implementierung des Moduls „Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte“ für Lehramtsstudierende aller Fächer an der RUB, Vorsitzende der Koordinierungs- und Qualitätskommission des Masterstudiengangs „Empirische Mehrsprachigkeitsforschung“ und und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Methodenzentrums der RUB. Sie ist derzeit erste Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Fremdsprachenforschung und in dieser Funktion auch entsendetes Mitglied in der Gesellschaft für Fachdidaktik. Sie setzt sie sich u.a. besonders für die Förderung der forschungsmethodologischen Kompetenzen des wissenschaftlichen Nachwuchses ein.

Lena Heine arbeitet aktuell an dem Thema Bildungssprache (u. a. in dem Projekt "Verarbeitung bildungssprachlicher Strukturen"). Hier beschäftigt sie sich mit der Kompetenzmodellierung im Bereich Bildungssprache in der Sekundarstufe I und führte Grundlagenforschung zur Erfassung der typischen Strukturmerkmale von Bildungssprache durch. Sie betreut zudem ein Promotionsprojekt zur Entwicklung eines C-Tests zur Diagnostik bildungssprachlicher Kompetenzen (Mirka Mainzer-Murrenhoff).

In enger Kooperation mit den Fachdidaktiken (AG Fach und Sprache) forscht Lena Heine außerdem zu dem Themenbereich der Sprache in allen Fächern. Im mittlerweile abgeschlossenen DFG-Projekt "VAMPS" betrachtete sie interdisziplinär mit der Mathematik- und Physikdidaktik, inwiefern eine Variation sprachlicher Formulierungen in textlastigen Aufgaben die Schwierigkeit fachlicher Leistungsaufgaben beeinflusst. Ein Folgeprojekt mit der Mathematikdidaktik sowie ein Antrag für eine Forschergruppe aus verschiedenen Fach- und Sprachdidaktiken sind derzeit bei der DFG in Begutachtung. Lena Heine arbeitet zum sprachsensiblen Fachunterricht sowohl im Rahmen von linguistischer Grundlagenforschung als auch im Rahmen von Wirkungsforschung mit Interventionsdesigns. 



Am Lehrstuhl werden zudem Forschungen zum Erwerb Deutsch als Zweitsprache (DaZ) u. a. bei Personen mit Fluchthintergrund (Promotionsprojekt von Verena Cornely Harboe) sowie zur hochschulischen Perspektive auf die Lehrkräfteausbildung im Bereich DaZ und Sprachbildung (Promotionsprojekt Lisa Berkel-Otto, 2024 abgeschlossen) durchgeführt. Daneben sind auch weiterbildende Studienangebote, wie "Fit im Fach“ sowie das Projekt "NRWege in die Sprachbildung“ am Arbeitsbereich Sprachbildung und Mehrsprachigkeit verortet.

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