Sebastian Strauß
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Sebastian Strauß arbeitet als Postdoctoral Researcher am Lehrstuhl Pädagogische Psychologie und Bildungstechnologie.
Wie auch Nikol Rummel forscht Sebastian Strauß speziell zu kooperativem Lernen mit einem Schwerpunkt im Computer Supported Collaborative Learning (CSCL). Dabei interessieren Sebastian Strauß u. a. die Fragestellungen, wie Kooperations- und Kommunikationskompetenzen gefördert werden können, wie Lernende im Rahmen von Group Awareness die Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe einschätzen und worauf diese Einschätzungen basieren und wie Technik Lernende in ihren kollaborativen Arbeitsprozessen unterstützt oder beeinflusst (tech as a team mate). So erforscht Sebastian Strauß u. a. in dem Projekt "KoLiB" die interdisziplinäre Kooperation und Kommunikation im Fach Bauinformatik anhand eines digitalen Lernkonzepts, bei dem Lernende zum einen um individuelle Einschätzungen gebeten werden, wie die Zusammenarbeit in der Lerngruppe funktioniert hat, und diese Daten zum anderen mit Videografien, anhand derer die Kooperationsqualität eingeschätzt wird, verglichen werden. Auch in dem Projekt "Problembasiertes Lernen mit strukturierter Gruppenarbeit im Kurs Maschinelles Lernen" wurde das kooperative Lernen bei Studierenden und die Group Awareness untersucht, wobei Studierende im Rahmen eines Onlinekurses Skripte zum kooperativen Arbeiten und ein Tool zur Einschätzung des Gruppenarbeitsprozesses erhielten, um Kooperationskompetenzen zu fördern.
Neben seinem Fokus auf CSCL forscht Sebastian Strauß auch zu individuellen Lernprozessen. Auch hier betrachtet er computergestütztes Lernen und wie, bspw. adaptives Lernen oder computerunterstützes Feedback individuelle Lernprozesse fördern. In dem Projekt "ALICE" arbeitet Sebastian Strauß zum Beispiel im Verbund mit dem IPN Kiel, dem DIPF und dem IWM Tübingen an der Identifikation von produktiven und unproduktiven Lernverläufen, die anhand von logfile-Analysen im Rahmen einer digitalen Lerneinheit bestimmt werden sollen. Sebastian Strauß beschäftigt dabei vorallem die Fragestellung, wie sich das semantische Wissen bei Schüler:innen über die Zeit hinweg entwickelt und wie Wissen bei den Lerner:innen repräsentiert ist.
Sebastian Strauß arbeitet sowohl mit qualitativen als auch mit quantitativen Forschungsmethoden, wobei sein Fokus auf (Feld-)Experimenten, Korrelationsstudien und Sequenzanalysen liegt.
Einordnung auf der Campuslandkarte
Projektübersicht
- ALICE - Learning Progression Analytics – Analyzing Learning for Individualized Competence development in mathematics and science Education
- IKARion - Intelligent support for small group collaboration in online settings in higher education
- KoLiB - Kooperieren Lernen im Bauingenieursstudium anhand digitaler 3D-Repräsentation von komplexen Informationen
- SeReLiDiS - Self-regulated learning in digitised schools
- Problembasiertes Lernen mit strukturierter Gruppenarbeit im Kurs Maschinelles Lernen
- Netzwerk: INTERACT! Neue Formen der sozialen Interaktion mit intelligenten Systemen